 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Erfahren Sie interessante Tipps & Tricks |
|
|
Kunstflugfiguren
|
Elevator
Definition: Das Modell fällt vertikal mit hohem Anstellwinkel. So sind Abstiege in einem sehr steilen Winkel möglich. Dabei wird die Sinkrate und der Anstellwinkel über die Gasstellung geregelt.
Wie fliegen?: Beinahe bei Geschwindigkeit = 0 , in ausreichender Höhe, ist das Höhenruder langsam bis zum Anschlag durchzuziehen. Mit Leerlauf wird das Modell wie ein Stein zu fallen beginnen.
Schwierigkeiten: Der Flugzustand ist ein Balancieren des Modells mit Seitenruder und Gas. Mit dem Querruder müssen die Flächen waagrecht gehalten werden.
Ausleitung: Langsam Vollgas geben und dabei das Höhenruder allmählich in Neutralstellung bringen. Fortgeschrittene fliegen den Elevator bis dicht über den Boden und geben bevor sie diesen berühren etwas Gas um in einen "Harrier" überzugehen, aus welchem sie dann landen. Eine weitere etwas dramatischere Art den Elevator auszuleiten ist es das Modell durch erhöhen der Leistung direkt in eine "Torquerolle" zu ziehen.
Harrier
Definition: Sehr langsamer Vorwärtsflug mit sehr hohem (etwa 45°) Anstellwinkel.
Wie fliegen?: Das Einleiten geschieht analog dem "Elevator". Sobald das Modell jedoch zu fallen beginnt, wird etwas Gas gegeben bis das Sinken stoppt und das Modell vorwärts zu fliegen beginnt. Das Höhenruder ist dabei immer durchgezogen. Das Seitenruder wird zur Richtungskorrektur verwendet; Querruder sollte nur sehr sachte verwendet werden, da das Modell sonst zu schaukeln beginnt.
Schwierigkeiten: Es ist schwierig die Tragflächen horizontal zu halten, wenn das Modell zu schaukeln beginnt.
Ausleitung: Langsam Vollgas geben und dabei das Höhenruder allmählich in Neutralstellung bringen. Fortgeschrittene reduzieren die Leistung, um über den Elevator zu einer Harrierlandung anzusetzen. Dabei berührt das Seitenruder zuerst den Boden (durch Gas geben kann ein unsanfter Aufschlag aufs Hauptfahrwerk vermieden werden).
Waterfall
Definition: Ein konstanter Leitwerk-über-Nase Überschlag. Es ist kein Looping, aber das Modell überschlägt sich um die Kabinenhaube.
Wie fliegen?: Man beginnt die Figur relativ hoch. Mit wenig Gas zieht man die Nase langsam beinahe in die Vertikale. Gerade bevor das Modell zu "stallen" beginnt, gibt man gleichzeitig voll Tiefenruder und Vollgas. Wenn sich das Modell zu überschlagen beginnt, muss man mit den Quer- und Seitenrudern korrigieren, um das Modell in einer Geraden Linie überschlagen zu lassen. Um einen sich wiederholenden "Waterfall" zu fliegen, muss sobald die Nase wieder in die Vertikale kommt das Gas reduziert werden um danach wieder Vollgas zu geben sobald sich das Modell wieder zu überschlagen beginnt.
Schwierigkeiten: Das Korrigieren mit Quer- und Seitenruder ist sehr schwierig. Man muss die Figur regelrecht "fliegen" und ständig korrigieren. Wenn man nicht mit Seitenruder korrigiert, wird das Modell in Messerflugüberschläge übergehen.
Ausleitung: Nach Neutralisieren der Ruder wird das Modell in eine stabile Fluglage übergehen. Aber Achtung: erwarten Sie ein überdrehen! Die ersten Versuche sollten also etwas höher unternommen werden. Fortgeschrittene fliegen gerade aus der Figur ohne weiter Höhe zu verlieren oder stoppen die Rotation gerade um in eine "Torquerolle" überzugehen.
Blender oder "Somenzini-Rolle"
Definition: Beim Blender oder dem Panik-Maneuver handelt es sich um eine Sturzflugrolle, die schlagartig in eine Flachvrille übergeht.
Wie fliegen?: Gestartet wird die Figur in etwa 100 bis 150 Meter. Der Motor wird auf Leerlauf gedrosselt und das Modell in die Senkrechte gestossen. Dann wird voll Querruder links gegeben. Nach etwa 2 bis 3 Rollen wird eine negative Gerissene Rolle mit gleicher Drehrichtung eingeleitet. Wenn alles richtig gemacht wurde, wird das Modell in eine Flachvrille übergehen. Durch Erhöhen auf volle Motorleistung wird die Rotationgeschwindigkeit in der Flachvrille erhöht und die Abwärtsgeschwindigkeit gesenkt.
Ausleitung: Einfach Seitenruder und Querruder loslassen und etwas Tiefenruder geben. Das Modell wird sofort zu vrillen stoppen.
Torquerolle
Definition: Das Modell "hovert" vertikal an einem Ort und dreht links herum um seine Rollachse.
Wie fliegen?: Man fliegt tief über dem Boden mit langsamer Geschwindigkeit. Dann gibt man sachte Gas und zeit das Modell in die Vertikale. Nun kann man ein bischen Querruder zur Einleitung der Rollbewegung geben. Danach wird mit dem Gashebel die Höhe kontrolliert. Mit Seiten- und Höhenruder wird dafür geschaut, dass das Modell nicht aus diesem Zustand ausbricht.
Schwierigkeiten: Schwierig werden die Korrekturen, wenn sich das Modell zu drehen beginnt und das Modell mit der Unterseite zu einem zeigt. Ebenfalls muss man schnell mit dem Gas korrigieren. Viele Piloten geben kurze Gasstösse um mit Seiten- und Höhenruder zu korrigieren.
Ausleitung: Vollgas geben und nach oben wegsteigen.
Parachute
Definition: Beim Parachute vollführt das Modell nach einem vertikalen Sinkflug abrubt einen 90° Winkel und fliegt horizontal weiter.
Wie fliegen?: Gestartet wird auf einer Höhe von etwa 100-150 Meter. Aus dem Geradeausflug wird Leerlauf genommen und das Modell in die Senkrechte gestossen. Wenn das Modell senkrecht nach unten sticht, wird in geringer Höhe voll Höhenruder gegeben. Wenn alles passt wird das Modell sofort in einen Elevator übergehen. (Tip: Geben Sie in dem Moment, in welchem das Modell in einen Elevator übergeht, ein bisschen Gas. Dies verhindert ein Abstellen des Motors infolge unzureichender Treibstoffzufuhr durch die hohe G-Belastung.)
Ausleitung: Einfach Vollgas geben und aus dem Elevator rausbeschleunigen.
Wall
Definition: Die Wand oder Wall ist ein um 90° gedrehter Parachute. Das Modell startet in einem horizontalen Geradeausflug und zieht brüsk in einen senkrechten Steigflug.
Wie fliegen?: Gestartet wird aus dem Geradeausflug. Leerlauf nehmen und sobald das Modell die Geschwindigkeit abzubauen beginnt sofort voll Höhenruder ziehen. Sobald das Modell senkrecht steigt Vollgas geben und das Höhenruder in Neutralstellung bringen. (Tip: Es besteht auch die Möglichkeit langsam zu starten und gleichzeitig Vollgas und voll Höhenruder zu geben.)
Ausleitung: Höhenruder neutralisieren und mit Vollgas senkrecht wegsteigen.
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |